Blackheroesstories

In den tiefen Ecken meines Gedächtnisses, wo die Schatten der Vergangenheit flüstern und sich die Geister meiner Kindheit verstecken, entdeckte ich eine Lücke.
Eine Lücke, die gefüllt werden musste, nicht nur für mich, sondern für all jene, die sich in den Geschichten, die uns erzählt wurden, nie ganz wiederfinden konnten. Meine Kindheit war wie ein buntes Mosaik aus deutschen, polnischen, tschechischen und russischen Märchen und Kindergeschichten. Sie waren meine ersten Wegbegleiter in die Welt der Fantasie, sie lehrten mich zu träumen und zu hoffen. Sie sind ein Teil von mir und werden es immer sein.
Aber sie sind nur ein Teil.
Denn irgendwo in den Tiefen dieser Geschichten fehlte etwas – etwas, das wie ich aussah, etwas, mit dem ich mich identifizieren konnte. Helden, die so waren wie ich.
Heute – als multikulturelles Kind – wurde mir klar, dass wir nicht nur mit den Geschichten aufwachsen sollten, die uns in dem Land erzählt erzählt werden, in welchem wir geboren wurden, sondern auch mit denen, die uns die Vielfalt unserer Welt zeigen. Denn es gibt so viel mehr zu lernen, zu entdecken und zu verstehen.
Ich glaube, dass man, egal woher man kommt, ein Recht darauf hat, Geschichten zu hören, die einen repräsentieren. Geschichten, die dir zeigen, wie vielfältig und wunderbar unsere Welt ist. Geschichten, die dich lehren, dass es nicht nur einen Weg gibt, ein Held zu sein.
Geschichten, die dir die Kulturen, Bräuche und Traditionen anderer Länder (vielleicht sogar woher ein Teil der Familie kommt) näher bringen und dir helfen, deine eigenen Wurzeln besser zu verstehen.
Ich habe Hunderte von Blättern, Skizzen und Ideenzeichnungen, die darauf warten, zum Leben erweckt zu werden. Es wäre eigentlich eine Schande, sie in der Stille meiner Notizbücher verstauben zu lassen. Denn ich bin mir sicher, dass sie dir, deinen Kindern, deinen Geschwistern und deinen Enkeln gefallen könnten.
Ich habe den Namen „Blackheroesstories“ gewählt, aber nicht wegen der Hautfarbe oder kategorischer rassistischer Vorurteile.
Der Name ist eine Hommage an Afrikas bewegte Geschichte und symbolisiert das Streben nach Befreiung und „Fortschritt“ von dieser dunklen Vergangenheit.
Wir leben in einer komplexen Welt, und die fortschreitende Digitalisierung macht diese Komplexität nicht einfacher. Sie bringt neue Herausforderungen mit sich, bietet aber auch neue Möglichkeiten.
Mit „Blackheroesstories“ möchte ich diese Möglichkeiten nutzen, um meine bisher unerzählten, fiktiven Geschichten mit afrikanischem Bezug zu erzählen und damit eine neue Ära des Geschichtenerzählens einzuleiten …
Übrigens ...
Um meine Arbeit besser zu organisieren, habe ich einen Instagram-Account für meine Kindergeschichten erstellt: @blackheroesstories. Mein Hauptaccount „kardikassin“ bleibt weiterhin meinem Fokus auf die koloniale Vergangenheit und meine Reisen in Afrika gewidmet. Wenn du an meinen Buchprojekten interessiert bist, lohnt es sich @blackheroesstories zu folgen. Dieser wird allerdings in englisch geschrieben 😇
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